Diagnostik: Gefäßsysteme
Venenfunktion- Untersuchung der venösen Pump-Funktion (digitale Photoplethysmographie)
- Untersuchung der defekten Venenabschnitte (venöse Ultraschall-Doppler-Untersuchung)
- Untersuchung der Venendurchmesser und der Venenklappen (Ultraschall-Duplex-Untersuchung)
- Untersuchung der venösen Abflußverhältnisse (Venenverschluß-Plethysmographie)
Lymphatisches System:
- venöse Diagnostik zum Ausschluss eines chronischen Venenleidens
- Untersuchung des Lymphabtransportes (Quantitative Isotopenlymphographie) Untersuchung der Morphologie der Lymphgefäße (indirekte Lymphographie in Xeroradiographietechnik). Bei dieser lymphologischen Diagnostik wird ein Medikament am Fuß in die Haut gespritzt. Anschließend muss der Patient eine halbe Stunde gehen. Danach wird der Abtransport des Medikamentes gemessen bzw. bildlich dargestellt.
- Klinisch und sonographisch Untersuchung auf Abflusshindernisse
- Ggf. internistische Konsiliaruntersuchung zum Ausschluss einer Herz- oder Niereninsuffizienz
- Untersuchung des Ober- und Unterschenkels (arterielle Ultraschall-Doppler-Untersuchung, Ultraschall-Duplex-Untersuchung)
- Untersuchung der Füße und Zehen (arterielle Audiophotoplethysmographie, Ausschluß einer Polyneuropathie). Mit Hilfe der arteriellen Audiophotoplethysmographie lassen sich frühe Veränderungen an den kleinen Gefäßen z.B. beim "Raucherbein" feststellen.
- Evtl. Untersuchung der Belastungsfähigkeit des Beins (Belastungstest mit Blutdruckmanschette, Ergometrie, Laufband). Diese Untersuchungen sind unblutig und nicht schmerzhaft und belasten den Patienten nicht.
- Wird mit diesen Untersuchungen ein Anhalt für eine arterielle Verschlusskrankheit festgestellt, ist eine spezielle Kernspintomographie und/oder eine digitale Subtraktionsangiographie (DSA) zur genauen Analyse der Verschlussetage und des Verschlusstyps häufig erforderlich.
Die Untersuchung der Mikrozirkulation beschäftigt sich mit der Durchblutung der kleinsten Gewebsadern. Diese Adern sind so klein, dass sie nicht mehr mit bloßem Auge gesehen werden können und deshalb mit besonderen, teils indirekten Meßmethoden (Kapillarmikroskop, Gewebsdurchblutungsmessung, Gewebswärme) bestimmt werden können. Die meisten dieser Untersuchungen sind zwar zeitaufwendig, aber nicht schmerzhaft und belasten den Patienten nicht.




